Wertbeitrag messbar machen, ohne ihn auf Kosten zu reduzieren
Eine Organisation kann nur schwer wertorientiert steuern, wenn ihre Kennzahlen fast ausschließlich Kosten beschreiben. Kosten pro Quadratmeter, Budgetabweichung oder Dienstleisterkosten sind wichtig. Sie zeigen jedoch nicht, ob ein niedriger Ressourceneinsatz möglicherweise zulasten von Verfügbarkeit, Nutzerqualität oder langfristigem Anlagenzustand geht.
Die vorhandene Microsite fordert bereits messbare Wertziele und Kennzahlen und behandelt Balanced Scorecards als eigenes methodisches Instrument. Ein Value Cockpit sollte diese Grundlagen speziell auf den FM-Wertbeitrag ausrichten.
Alle Ebenen sollten jedoch auf derselben Datenlogik basieren.
Wertentwicklung über Zeit zeigen
Ein Value Cockpit sollte nicht nur Monatswerte darstellen.
Trends zeigen, ob eine Organisation dauerhaft Wert aufbaut oder lediglich kurzfristig optimiert.
Ein gutes Cockpit beantwortet nicht nur:
„Wie teuer ist unser Facility Management?“
Sondern:„Welche Ressourcen setzen wir ein, welche Wirkungen erzielen wir damit und wie entwickelt sich unser Wertbeitrag?“
Damit erhält wertorientiertes FM eine quantitative Grundlage für Managemententscheidungen, ohne komplexe betriebliche Wirkungen auf eine einzige monetäre Kennzahl reduzieren zu müssen.