Wertanalyse Arbeitsplanentwicklung
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WERTANALYTISCHER ARBEITSPLAN IM WERTORIENTIERTEN FACILITY MANAGEMENT
Der Wertanalyse-Arbeitsplan ist eine wichtige Methodik im wertorientierten Facility Management, die darauf abzielt, sowohl die Effizienz als auch den Wert von Projekten zu optimieren. Dieses strukturierte Vorgehen umfasst zehn detaillierte Schritte, die mit der Projektvorbereitung beginnen und mit der Implementierung von Lösungen enden. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und gewährleistet eine umfassende Datenerfassung, innovative Lösungsentwicklung und sorgfältige Planung. Die Methodik konzentriert sich auf die Integration verschiedener Fachkompetenzen innerhalb des Projektteams, die Einhaltung von Budgetzielen und die Ausrichtung auf strategische Ziele. Dieser strenge Prozess stellt sicher, dass jede Lösung sowohl machbar als auch auf die operativen Ziele des Facility Managements abgestimmt ist, wodurch der Gesamtwert und die Effektivität gesteigert werden.
Wertanalytischer Arbeitsplan: Strategischer Rahmen im wertorientierten Facility Management
- Definition
- Schritt 0
- Schritt 1
- Schritt 2
- Schritt 3
- Schritt 4
- Schritt 5
- Schritt 6
- Schritt 7
- Schritt 8
- Schritt 9
ROLLE DER INTERDISZIPLINÄREN TEAMZUSAMMENSETZUNG IM ARBEITSPLAN DER WERTANALYSE
Bei der Teamzusammensetzung ist die Interdisziplinarität entscheidend, d. h. die Einbeziehung von Mitgliedern aus allen relevanten Abteilungen und Fachbereichen, die auf die Projektziele ausgerichtet sind. Eine optimale Teamgröße von fünf bis sieben Personen verringert Komplikationen, die sich aus einem fehlenden ganzheitlichen Ansatz ergeben. Größere Teams können punktuell Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen einbeziehen, die an spezifischen Sitzungen teilnehmen.
Im Facility Management sorgt dieser Ansatz dafür, dass Ingenieure, Nachhaltigkeitsexperten und Finanzanalysten zusammenarbeiten. Bei der Modernisierung nachhaltiger Gebäude beispielsweise bündelt ein interdisziplinäres Team sein Fachwissen, um technische und finanzielle Herausforderungen effektiv zu bewältigen.
Schritt 0: Vorbereitung des Wertanalyseprojekts
In der Vorbereitungsphase initiiert der Kunde oder das Kundengremium das Wertanalyseprojekt, indem die wichtigsten Voraussetzungen geklärt werden. Er ernennt einen Projektmanager und einen Wertanalysevermittler, der die Koordination und Methodik überwacht. In einigen Fällen kann eine Person beide Rollen ausfüllen, wenn sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügt.
Der Projektumfang, die Technologien und die Geschäftsprozesse werden durch eine Analyse des aktuellen ökologischen und wirtschaftlichen Umfelds festgelegt. Risiken und potenzielle Renditen werden anhand statischer Amortisationsschätzungen bewertet, um die finanzielle Tragfähigkeit sicherzustellen. Nützliche Tools wie SWOT-Analysen, Portfoliomodelle und die Verwendung von Qualitätsmerkmalen leiten diese Bewertung, richten das Projekt an strategischen Geschäftszielen aus und berücksichtigen potenzielle Risiken.
Schritt 1: Projektdefinition
In Schritt 1, der „Projektdefinition“, verfeinern die Betriebsleiter den Projektfokus, indem sie klären, welche Produkte, Technologien und Organisationsstrukturen hinter den Marktanforderungen und Kundenerwartungen zurückbleiben. Sie identifizieren Bereiche, in denen der Umsatz zurückgeht und die Konkurrenz einen Vorsprung hat, und zeigen gleichzeitig Möglichkeiten für Innovation, Erneuerung und verbesserte Erträge auf.
Fragebögen helfen dabei, den Projektumfang abzugrenzen und die Ziele mit den strategischen Zielen aus Schritt 0 abzustimmen. Kritische Aspekte wie Kosten, Qualität, Markterwartungen und Umweltziele müssen quantifiziert werden, um die Durchführbarkeit und Aktualität zu gewährleisten. Die Anforderungsspezifikation definiert die Projektschnittstellen und klärt den Umfang, um sicherzustellen, dass er überschaubar bleibt und lange Laufzeiten vermieden werden.
Methodische Werkzeuge wie Quality Function Deployment (QFD), Failure Mode and Effects Analysis (FMEA) und Life Cycle Costing (LCC) unterstützen diesen Schritt und liefern eine umfassende Analyse, die Marktbedürfnisse, Wettbewerbsbedingungen und wirtschaftliche Realitäten mit den definierten Projektzielen in Einklang bringt.
Schritt 2: Planung im Arbeitsplan der Wertanalyse
In Schritt 2, "Planung", wird ein Projektteam gebildet, nachdem der Kunde die Aufgaben und Ziele des Wertanalyseprojekts klar definiert hat. Das Management wählt Teammitglieder aus verschiedenen Disziplinen mit der erforderlichen Expertise und Projekterfahrung aus. Das Team besteht aus 4 bis 8 Mitgliedern, je nach Komplexität des Projekts.
Der Projektbegleiter erarbeitet gemeinsam mit dem Kunden einen detaillierten Zeitplan und sorgt für ausreichende Personalkapazitäten. Beim Kickoff-Meeting überprüft das Team die Projektziele, bespricht den Zeit- und Kapazitätsplan und plant regelmäßige Teammeetings. Arbeitspakete werden skizziert und für die nächste Phase vorbereitet.
Methoden wie Projektmanagement, Netzwerkplanung, Kapazitätsplanung und Teambildung werden eingesetzt, um eine nahtlose Koordination während der Planung sicherzustellen, die für den Erfolg der Einrichtung entscheidend ist.
Schritt 3: Umfassende Datenerhebung
In Schritt 4, „Funktionsanalyse, Kostenanalyse und Detailziele“, analysieren die Projektteams die in Schritt 3 identifizierten Probleme und konzentrieren sich dabei auf Kosten, Wertminderung und Mengengerüste. Anschließend strukturieren sie die Markt- und Nutzerfunktionen entsprechend dem Ansatz der Wertanalyse.
Das Projektteam gliedert das Projekt in spezifische Funktionen, die den Markt oder die Endnutzer interessieren, und erstellt ein umfassendes Profil. Die Kosten werden diesen nutzerbezogenen Funktionen zugeordnet, um Verbesserungsbereiche zu identifizieren. Jede Funktion wird anhand der Bewertungen von Marketingspezialisten oder direkter Kundenbefragungen auf ihre Kundenzufriedenheit hin untersucht.
Der Vergleich ähnlicher Produkte und Dienstleistungen von Wettbewerbern zeigt Kosten- und Leistungsbenchmarks auf, die den Teams helfen, Verbesserungsbereiche zu identifizieren. In diesem Schritt werden Methoden wie Funktionsanalyse, funktionale Kostenanalyse, Kundenbefragungen, Wettbewerbsbenchmarking und FAST-Diagramme eingesetzt, um die Ziele mit den Kundenbedürfnissen und Markterwartungen in Einklang zu bringen.
Schritt 4: Funktionsanalyse, Kostenanalyse und detaillierte Zielvorgaben
In Schritt 4, „Funktionsanalyse, Kostenanalyse und Detailziele“, analysieren die Projektteams die in Schritt 3 identifizierten Probleme und konzentrieren sich dabei auf Kosten, Wertminderung und Mengengerüste. Anschließend strukturieren sie die Markt- und Nutzerfunktionen entsprechend dem Ansatz der Wertanalyse.
Das Projektteam gliedert das Projekt in spezifische Funktionen, die den Markt oder die Endnutzer interessieren, und erstellt ein umfassendes Profil. Die Kosten werden diesen nutzerbezogenen Funktionen zugeordnet, um Verbesserungsbereiche zu identifizieren. Jede Funktion wird anhand der Bewertungen von Marketingspezialisten oder direkter Kundenbefragungen auf ihre Kundenzufriedenheit hin untersucht.
Der Vergleich ähnlicher Produkte und Dienstleistungen von Wettbewerbern zeigt Kosten- und Leistungsbenchmarks auf, die den Teams helfen, Verbesserungsbereiche zu identifizieren. In diesem Schritt werden Methoden wie Funktionsanalyse, funktionale Kostenanalyse, Kundenbefragungen, Wettbewerbsbenchmarking und FAST-Diagramme eingesetzt, um die Ziele mit den Kundenbedürfnissen und Markterwartungen in Einklang zu bringen.
Schritt 5: Sammeln und Finden von Lösungsideen
In Schritt 5, „Sammeln und Finden von Lösungsideen“, konzentrieren sich die Projektteams auf die Generierung kreativer Ideen innerhalb der zuvor definierten Zielbereiche. In dieser Phase wird die kollektive Kreativität sowohl der Teammitglieder als auch externer Beteiligter wie Kunden und Lieferanten genutzt. Verschiedene Brainstorming-Techniken sowie strukturiertere kreative Prozesse wie Benchmarking, Mind Mapping und TRIZ treiben die Suche nach innovativen Lösungen voran.
Lösungsideen werden entwickelt und mit Hilfe morphologischer Matrizen zu alternativen Optionen kombiniert. Die vorzeitige Bewertung von Lösungen wird vermieden, um Kreativität und Innovation zu bewahren. Der daraus resultierende Lösungspool bietet eine Vielzahl von Alternativen, die sich an der Einrichtung und ihren Zielen ausrichten und gleichzeitig die Herausforderungen des Projekts effektiv angehen.
Schritt 6: Bewertung der Lösungsideen
In Schritt 6, „Bewertung der Lösungsideen“, tritt das Projektteam nach der kreativen Identifizierung von Lösungsideen in Schritt 5 in eine systematische Bewertungsphase ein. Diese Ideen werden anhand der in Schritt 1 festgelegten Projektziele bewertet, wobei ein Ansatz von grob bis detailliert“ verfolgt wird. In der ersten Grobbewertung werden weniger tragfähige Konzepte anhand von Schlüsselkriterien aussortiert.
Die verbleibenden Lösungsideen werden anschließend kritisch auf ihre Plausibilität, Machbarkeit und Umsetzungsrisiken hin überprüft. Kosten- und Effizienzkriterien bleiben in dieser Phase zentral.
Zur Steuerung der Bewertung setzt das Team Methoden wie Nutzwertanalyse, Kosten-Nutzen-Analyse, Machbarkeitsstudien und Zielkostenrechnung ein. Dieser Schritt stellt sicher, dass das Projekt sowohl den Zielen der Einrichtung als auch den Anforderungen entspricht.
Schritt 7: Entwicklung von ganzheitlichen Vorschlägen
In Schritt 7, „Entwicklung von ganzheitlichen Vorschlägen“, nutzt das Projektteam die Erkenntnisse aus Schritt 6, um ein umfassendes Lösungskonzept zu formulieren. Dieses Konzept integriert die positiv bewerteten Empfehlungen und stellt sicher, dass sie mit den ursprünglichen Zielen des Projekts übereinstimmen oder diese verbessern.
Jede Empfehlung enthält eine kurze Beschreibung der aktuellen Situation und der Lösung, die erforderlichen Investitionskosten und eine Kosten-Nutzen-Analyse, die Soll- und Ist-Werte vergleicht. Risikobewertung, Umsetzungsfristen und Teamverantwortlichkeiten werden dokumentiert, um einen gründlichen Ausführungsplan zu erstellen.
Methoden wie Mind Mapping, Ausführungsspezifikationen und FMEA leiten die Entwicklung plausibler und schlüssiger Lösungen an. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Lösungen realistisch, detailliert und strategisch auf die Ziele der Einrichtung ausgerichtet sind.
Schritt 8: Präsentation der Vorschläge
In Schritt 8, "Präsentation der Vorschläge", wird das in Schritt 7 erstellte ganzheitliche Lösungskonzept formal dokumentiert und den Auftraggebern des Wertanalyseprojekts vorgestellt. Das gesamte Projektteam nimmt an diesem Treffen teil, um die vorgeschlagenen Ergebnisse zu kommunizieren und kritische Fragen zu stellen.
Während der Präsentation bewertet der Kunde die vorgeschlagenen Lösungen anhand der Projektziele, um die Übereinstimmung mit den strategischen Zielen sicherzustellen. Sie bewerten das Potenzial des Konzepts, die erwarteten Ergebnisse zu erreichen oder zu übertreffen. Nach dieser Überprüfung entscheidet der Kunde über die Machbarkeit des Konzepts auf der Grundlage seiner potenziellen Auswirkungen und seiner Fähigkeit, die Anlagenpraktiken zu verbessern.
Schritt 9: Umsetzung
In Schritt 9, „Implementierung“, genehmigt der Kunde das dokumentierte Konzept und leitet dessen Umsetzung ein. In der Implementierungsphase muss der konzeptionelle Rahmen des Wertanalyseteams in die Praxis umgesetzt werden, um sicherzustellen, dass die Lösung nicht nur eine theoretische Übung, sondern eine funktionale Realität ist.
Das Projektteam hält sich strikt an die Spezifikationen, die in früheren Phasen konzipiert, getestet und berechnet wurden. Projektmanagementprinzipien leiten den Prozess von der Planung bis zur vollständigen Realisierung jeder Maßnahme, während projektähnliche Teamarbeit eine konsequente und effiziente Umsetzung gewährleistet.
Methoden wie Netzwerkplanung, Projektcontrolling und Simultaneous Engineering tragen dazu bei, dass die Lösung den Anforderungen der Anlage entspricht und ihre Ziele effektiv und schlüssig erreicht werden.